16.07.2013

Die DM-Teilnehmer im Interview: Steffen Graf

Die DM-Teilnehmer im Interview: Steffen Graf

Bald ist es soweit – der Showdown der besten Sportholzfäller des Landes:
Am 27. Juli 2013 treten die Top Ten in sechs packenden Disziplinen gegeneinander an.
Wer hat die Kraft, Schnelligkeit und Präzision am Holz? Wer behält dabei die Nerven?
Vor der spektakulären Kulisse der Schattenbergschanze in der Erdinger Arena in Oberstdorf entscheidet sich wer deutscher Meister 2013 der STIHL TIMBERSPORTS® SERIES wird.

In den Wochen vor der Deutschen Meisterschaft möchten wir die zehn Athleten hier näher vorstellen. Zusätzlich zu einem kleinen Interview findet ihr hier weitere Infos zu den Sportlern. Wer den Teilnehmern seine Unterstützung geben möchte, z.B. mit einem Motivationsspruch, kann dies auf der offiziellen Facebook Page der STIHL TIMBERSPORTS® SERIES tun.

Name: Steffen Graf
Wohnort: Leutershausen
Geburtsdatum: 11.09.1976
Familienstand: ledig
Beruf: Zimmerer
Sportholzfäller seit: 2007


1. Du hast beim Rhön-Cup sehr gut vorgelegt mit deinem dritten Platz, du bist nun sogar in der Gesamtwertung Dritter, sind deine Motivation und dein Ehrgeiz für die DM dadurch nun noch mehr gestiegen?
Mein Ziel ist es meine persönlichen Zeiten stetig zu verbessern und damit steigt auch der Ehrgeiz von Wettkampf zu Wettkampf. Der dritte Platz beim Rhön-Cup in Mellrichstadt vor heimischem Publikum hat mich hochmotiviert, das kann ich hoffentlich auch nach Oberstdorf mitnehmen.

2. Es ist deine erste Teilnahme an der DM seit 2010. Was bedeutet es dir, dieses Jahr wieder dabei zu sein?
Sehr viel, weil ich in den letzen beiden Jahren jedes Mal knapp gescheitert bin.
Das Ziel, das ich mir für dieses Jahr gesteckt habe, habe ich somit schon erreicht.

3. Du hattest viele Fans beim Rhön-Cup in Mellrichstadt mit dabei, werden sie dich auch nach Oberstdorf begleiten?
Ja es werden einige Fans mitkommen. Wie viele ist noch in der Planung, aber es wird sogar über einen Bus nachgedacht. Das kam alles sehr spontan, denn damit konnte ja keiner rechnen. Ich habe aber nur positives aus meiner Umgebung erfahren dürfen.

4. Wie sieht ein normaler Trainingstag für dich aus?
Tagsüber arbeite ich bis 17:00 Uhr oder länger und danach nehme ich mir die Zeit zum trainieren. Am Anfang des Jahres trainiere ich eher unregelmäßig, so einmal die Woche. Richtung Wettkampf dann häufiger und kurz vor einem Wettkampf fast täglich.
Ich mache Kraftsport, Ausdauersport und Training am Holz.

5. Lässt sich das Sportholzfällen gut mit deinem Beruf als Zimmerer vereinen?
Ich glaube der Beruf spielt keine so große Rolle beim Sportholzfällen. Was mir v.a. bei der Disziplin Springboard hilft ist, dass ich ohne Angst schwindelfrei in zwei Metern Höhe auf einem schmalen Brett den Block hacken kann. Man muss sich aber einfach auch die Zeit für sein Hobby nehmen.